Zingiba – Ingwer trifft Zitronengras?

Zingiba? Mit asiatischen Schriftzeichen? Ohne künstliche Aromen und Co? …kenne ich nicht… “Schmierige Verwandschaft”? …ahh ein neues Produkt von Kreuzritter, warum sagt man mir es denn nicht auch sofort.

Setzen wir uns mal hin und schauen, was das junge Unternehmen Kreuzritter dieses Mal gezaubert hat.

Auf der schönen Flasche liest sich folgendes:

“Zingiba – ein köstlicher Liqueur aus Ingwer- und Zitronengras-Auszügen und natürlichem Ingwer-Saft. Fruchtige Frische des Ingwer mit einer leichten typischen Schärfe verbinden sich mit dem citrus-floralen Aroma des Zitronengrases zu einem wunderbaren Aperitif.”

“Zingiba ist ein natürlicher Liqueur – selbstverständlich ohne jedwede künstlichen Zusatz- oder Aromastoffe.”

Klingt gut! Und nach meinen bisherigen, sehr positiven Erfahungen, mit Produkten von Kreuzritter habe ich jetzt umso mehr Lust darauf.

Also schnell die Flasche geöffnet und… mhh und da hat es leider schon den Korken zerlegt. Na gut, dann muss der Korkenzieher mir zur Seite stehen.

Schließlich ist die Flasche doch geöffnet und ich darf erste Eindrücke sammeln.

Erscheinungsbild: Farblich naturtrüber Apfelsaft mit einer Menge Schwebstoffe die sich gerne am Boden absetzen.

Geruch: Frischer, geiler Ingwer mit einer guten Schärfe und schöne Zitrusnoten. Zitronengras kann ich hier nicht eindeutig ausmachen.

Geschmack: In 3 Worten: Süß, Scharf, Sauer. Pur kann es überzeugen, der Ingwer spielt sich an der Süße vorbei in den Vordergrund und überlässt schließlich der Säure den Sieg, bis wieder die Süße ihren Platz einnimmt. Zu süß vielleicht?

Aber zunächst einmal alles stimmig, nur ist das Zitronengras wenig zu Wort gekommen. Hätte man es nicht als Bestandteil mit auf die Flasche geschrieben, ich hätte es nicht gefunden.

Wofür ist Zingiba nun zu gebrauchen? Meines Erachtens passt es in leichte, erfrischende Sommerdrinks. Doch hier tut sich ein Problem auf: Zingiba ist sehr süß. Und so lecker er pur ist, so ist er im Cocktail doch etwas schwach und muss stets mit ein paar Zentiliter mehr antreten um seinen Charakter nicht zu verlieren.

Meiner Ansicht nach ein leckeres, solides Produkt, welches aber noch etwas Luft nach oben hin hat. Ich hoffe das Potential wird ausgenutzt und die Rezeptur wird für die nächste Abfüllung etwas angepasst.

Das Produkt ist zwar erst ein paar Tage erhältlich, doch gibt es bereits zahlreiche Cocktailrezepte mit Zingiba. Eine schöne Auswahl dazu findet sich auf der Homepage von Kreuzritter: Rezeptideen

Ich habe mich dazu auch mal daran versucht. Herausgekommen ist folgendes:

Reuber Mix Test Nr. 2.5

2,5cl Saffron Gin
2,5cl Goldengel
1,5cl Zingiba
2,5cl frischer Zitronensaft
1/2 Eiweiß (Bio)
1 großes Blatt Salbei
10-15 große Rosmarinnadeln
4 dash Grapefruit-Bitter
4cl Soda

Zubereitung: Alles Flüssige (außer Soda) mit dem Milchaufschäumer vergewaltigen. Das Grünzeug und die Eisklumpen dazu – shaken – und Double Strain auf frische Eiswürfel. Soda dazu und noch ein paar mal vorsichtig umrühren. Garnitur: Salbei, Rosmarin was grad noch übrig ist… anklatschen und sich am Geruch erfreuen.

Fazit: Es macht Spaß mit Zingiba zu arbeiten, keine Frage. Nur sollte man sich darüber im Klaren sein, dass das Produkt bereits eine ansprechende süße Kreation aus verschiedenen Zutaten ist. Pure Reinheit wird man hier nicht finden. Aber dafür einen Likör aus besten Zutaten der so gut wie jedem schmecken dürfte.

Zu beziehen ist Zingiba unter anderem über Barfish zum Preis von knapp über 20 Euro.

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Mai 30, 2011 in Allgemein

Marillen-/Aprikosenbrände – Blind – Tasting

Heute kommt die Aprikose, in Österreich auch Marille genannt, an die Reihe. Geile Frucht, welche eigentlich fast jeder mag. Im Vergleich zum vorhergehenden Williams-Tasting fallen die geschmacklichen Unterschiede in diesem Tasting wesentlich stärker aus. Zwar rücken die Durchschnittswertungen noch näher zusammen, doch die Aromen bieten ein wesentlich breiteres Spektrum.

Der Schwerpunkt wurde bei diesem Tasting auf Qualitätsprodukte aus dem Premiumsegment gelegt. Insgesamt teilen sich die Produkte wie folgt auf:

- 5 Premium-Produkte der großen Namen: MarderFassbindEtter & Co

- Nur 1 Produkt aus einer kleineren, weniger bekannten, Brennerei: Prinz

- sowie 2 Produkte, welche auch im Supermarkt an der nächsten Ecke verfügbar sein könnten: Bailoni und Hauser

Hinweis: Die Qualität der Marillenbrände unterliegt auch der Qualität der Früchte. Damit kann der Geschmack eines Produktes von Jahr zu Jahr immer etwas variieren.

Hinweis: Das Produkt der Marke Hauser wurde in einem regulären Kaufpark-Supermarkt gekauft. Das Produkt kommt allerdings mit lediglich 35% Alkohol daher und ist somit nicht als Brand zu klassifizieren. Unterliegt somit aber auch nicht den Auflagen, welche für einen Fruchtbrand gelten. Das Produkt ist somit eigentlich als das “schwarze Schaf” in diesem Vergleich zu sehen. Mal schauen wie es sich trotzdem schlägt.

Unterschiede gab es reichlich zwischen den Produkten. Das von den Testern beschriebene Aromenspektrum reichte dabei von geilsten frischen Fruchtnoten, über verschiedene Gewürze, Erd- und Kernaroma bis zu süßen Fruchtgummi- und künstlichen Aromen. Aber auch die alkoholische Schärfe war unterschiedlich gut oder schlecht integriert.

So schmeckte man deutliche Unterschiede, wobei wohl jeder andere Vorlieben hatte und es somit kein einheitliches Ergebnis gibt. Wäre aber auch langweilig, wenn jeder den gleichen Geschmack hätte.

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Die Bewertung erfolgte über Punkte zwischen 1 und 10 – Je höher die Wertung, desto besser das Produkt.

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Die Auflösung:

Probe 1: Marder Marillen Brand – 40%

Probe 2: Fassbind Les Eaux de Vie Abricot – 41%

Probe 3: Prinz Marillen Schnaps – 40%

Probe 4: Hauser Tradition Marillen Schnaps – 35%

Probe 5: Etter Aprikose Edel-Fruchtbrand – 42%

Probe 6: Lantenhammer Marillenbrand –  42%

Probe 7: Bailoni Wachauer Gold Marillenschnaps – 40%

Probe 8: Vallender Aprikosenbrand – 44%

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Die Einzelwertungen der Tester:

Besonders niedrige Wertungen wurden in Rot markiert. In Grün die besonders Hohen.

Je höher die Wertung, desto besser.

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Die Durchschnittswertungen:

Je höher die Wertung, desto besser.

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Die Preis/Leistung-Berechnung:

Für die preisbewussten Trinker eine Ermittlung des Preis/Leistung Aspekts. Die Werte werden folgendermaßen berechnet: Durchschnittswertung geteilt durch den Straßenpreis.

Je höher der ermittelte Wert, desto besser.

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Das persönlich beste Produkt im Test:

Das folgende Kreisdiagramm zeigt die Häufigkeit auf, wie oft das jeweilige Produkt von den Testern als das beste Produkt im Tasting bewertet wurde. So erhält das Produkt von Bailoni z.B. lediglich 4%, da nur 1 einziger Tester ihn als das für ihn beste Produkt angesehen hat.

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Kleines Fazit:

Nur 1 Punkt Unterschied bei den Durchschnittswertungen, aber dafür ein deutlich größeres Geschmacksspektrum, welches das Wertungs-Diagramm nicht widerspiegeln kann.

Sehr erfreulich, dass alles gemundet hat und jedes Produkt seine Liebhaber gefunden hat. Doch überraschend schafften es auch dieses mal die günstigeren Produkte nicht nur mitzuhalten, sonder auch die Spitze zu formen.

Stellt sich die Frage wieso, sich die Premium-Produkte nicht absetzen konnten? Schlechtere Ernte im letzten Jahr? Fehlproduktion? Gewöhnung einiger Tester an günstigere Produkte? Oder sind sie eventuell doch etwas überteuert?

Doch schaut man sich das Kreisdiagramm an, so finden auch die Premium-Produkte zahlreiche Anhänger. Wohingegen der 2. Platzierte bei der Durchschnittswertung Bailoni lediglich nur einen Anhänger findet und sich eher mit guten Durchschnittswertung nach vorne arbeitet.

Es scheint für jeden was dabei zu sein. Anscheinend muss hier jeder selber herausfinden, was ihm besonders gut schmeckt, sei es ein günstiges Produkt oder doch lieber ein Qualitätsbrand aus dem Premium-Segment.

Interessant ist noch die Einbindung der einzelnen Produkte in Cocktails. So habe ich nach dem Tasting alle Produkte auch noch in dem Mary Collins getestet. Hier überzeugte mich zum Beispiel das Produkt aus dem Hause Marder wesentlich mehr als in der Pur-Verkostung. Wohingegen der Mary Collins mit Prinz mir persönlich überhaupt nicht mundete.

Ich persönlich habe einige sehr leckere Produkte für mich entdecken können. Werde mich in Zukunft noch stärker bei einzelnen Brennereien bekannter Namen umsehen. Allerdings habe ich meine Schmerzgrenze für das, was ich bereit bin, für einen reinen Obstbrand, zu bezahlen, deutlich gesenkt.

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Danksagungen:

Wir bedanken uns sehr herzlich für die Freiware und Unterstützung. Vielen Dank…

  • an die Fichtenhof Privat-Brennerei Marder. Marder vertreibt ihre Produkte direkt über einen eigenen OnlineShop. Auch wenn Marder in diesem Tasting nicht gänzlich überzeugen konnte, glänzen sie in anderen Vergleichen und heimsen viele Titel ein. Ich bin auf die Qualität des kommenden Jahres gespannt.
  • an den Bremer Spirituosenkontor für die Produkte aus dem Hause Fassbind. Die Produkte können sie z.B. über Online-Shops wie Rum&Co beziehen.
  • an die Vertriebsfirma Segnitz für die Produkte aus dem Hause Etter. Kaufen können sie das Produkt unter anderem bei Weinquelle und dem Bremer Wein Kolleg. Geschäftsleute können ihre Ware auch direkt von Segnitz beziehen.
  • und zu guter letzt für die Unterstützung von BarFish.de

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Wichtige Anmerkungen zu den Tastings:

  • Die Tastings beschäftigen sich jeweils nur mit einem Teil der Produkte, welche auf dem Markt angeboten werden.
  • Die Wertungen geben den persönlichen Geschmack der Tester wieder. Diese Ergebnisse sind nicht als allgemein gültig anzusehen, schließlich hat jeder einen ganz persönlichen Geschmack.
  • Die Wertungen sind ohne Einwirkung von außen entstanden. Alles wurde komplett “blind” und ohne Bevorzugung verkostet und bewertet.
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März 4, 2011 in Allgemein

Williamsbrände – Blind – Tasting

Obstbrände, welche Spirituosenkategorie könnte mehr für die Brenn-Tradition des deutschsprachigen Raums stehen? Dieses mal geht es um den bekanntesten sortenreinen Fruchtbrand; den Williams.

Die Anzahl der verfügbaren Produkte ist in den deutschsprachigen Ländern fast unüberschaubar. So fiel die Wahl auf Produkte aus 3 verschiedenen Bereichen:

- Premium-Produkte der großen Namen: Marder, Fassbind, Etter & Co

- Produkte kleinerer, lokalen Brennereien: Schlitzer und Prinz

- sowie Produkte, welche auch im Supermarkt an der nächsten Ecke verfügbar sind: Pircher und Schladerer

Hinweis: Die Qualität der Williamsbrände unterliegt auch der Qualität der Birnen. Damit kann der Geschmack eines Produktes von Jahr zu Jahr immer etwas variieren.

Die Unterschiede der Produkte lagen z.B. bei der Authentizität des Birnengeschmacks, Einbindung der alkoholischen Schärfe, mögliche weitere Aromen. Insgesamt fahren die meisten aber ein recht ähnlichen Stil trotz der großen Preisunterschiede. Nur selten überraschen die Produkte mit nicht vermuteten Geschmacksaromen, so überrascht das Produkt der Firma Prinz mit einem oberflächigen Aroma welches an die Papierproduktion erinnert. Hat man sich daran aber erst einmal gewöhnt, so findet man darunter eine coole aber ungewöhnliche, Aromenvielfalt.

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Diese 9, auf dem Bild zu erkennenden, Produkte standen zur Verkostung. Mit Preisen von 17 bis 79 Euro pro Liter nicht immer ein günstiges Vergnügen, doch gehören Williamsbrände eher noch zu den günstigen Vertretern der Obstbrände.

Die Bewertung erfolgte über Punkte zwischen 1 und 10 – Je höher die Wertung, desto besser das Produkt.

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Die Auflösung:

Probe 1: Giffard Eau-de-Vie d’Anjou Poire William – 43%

Probe 2: Pircher Williams Südtiroler Williams-Christ Edelbrand – 40%

Probe 3: ETTER La Fine Eau-de-Vie Birne Williams Edelfruchtbrand – 42%

Probe 4: Schlitzer Korn- u. Edelobstbrennerei Williams Christ Birnenbrand – 40%

Probe 5: Marder Edelbrände Williams – 40%

Probe 6: Fassbind Les-Eaux-de-Vie Williams – 41%

Probe 7: Ziegler Williams Birnenbrand – 43%

Probe 8: Prinz Fein-Brennerei Williams Birnen Schnaps – 40%

Probe 9: Schladerer Williams-Birne – 40%

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Die Einzelwertungen der Tester:

Besonders niedrige Wertungen wurden in Rot markiert. In Grün die besonders Hohen.

Je höher die Wertung, desto besser.

Klicken sie um das Bild zu vergrößern.

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Die Durchschnittswertungen:

Je höher die Wertung, desto besser.

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Die Preis/Leistung-Berechnung:

Für die preisbewussten Trinker eine Ermittlung des Preis/Leistung Aspekts. Die Werte werden folgendermaßen berechnet: Durchschnittswertung geteilt durch den Straßenpreis.

Je höher der ermittelte Wert, desto besser.

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Das persönlich beste Produkt im Test:

Das folgende Kreisdiagramm zeigt die Häufigkeit auf, wie oft das jeweilige Produkt von den Testern als das beste Produkt im Tasting bewertet wurde. So erhält das Produkt von Ziegler z.B. lediglich 2%, da nur 1 einziger Tester ihn als das für ihn beste Produkt angesehen hat.

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Kleines Fazit:

Definitiv aufschlussreich:

  • Zwischen dem schwächsten und dem stärksten Produkt liegen lediglich 1,7 Punkte und das bei extremen Preisunterschieden.
  • Die geschmackliche Bandbreite war bis auf wenige Ausnahmen relativ eingeschränkt.
  • Keine besonders auffallende Übereinstimmung der Wertungen

Insgesamt halte ich alle Produkte für brauchbar und lecker, es ist meines Erachtens kein Total-Ausfall dabei. Doch will man jemanden aufs Treppchen stellen, so geht der Sieg in diesem Vergleich eindeutig an die günstigeren Vertreter. Trotz den günstigen Preisen können sie problemlos mithalten und Giffard glänzt sogar mit glatten 6,0 Punkten. Sieg!

Allerdings werde ich die Produkte der Firma Marder im Auge behalten, sind diese doch eigentlich für sehr hohe Qualität zum angemessenen Preis bekannt. Ob die Qualität der hier getesteten Charge der normalen Qualität entspricht mag ich zu bezweifeln.

Zu dem deutschen ganz großen Namen, mit den ganz großen Preisen, habe ich mir jetzt allerdings eine abschließende Meinung gebildet und werde in Zukunft lieber woanders zugreifen.

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Danksagungen:

  • Wir bedanken uns sehr herzlich für die Freiware und Unterstützung. Vielen Dank…
    • an die Fichtenhof Privat-Brennerei Marder. Marder vertreibt ihre Produkte direkt über einen eigenen OnlineShop. Auch wenn Marder in diesem Tasting nicht gänzlich überzeugen konnte, glänzen sie in anderen Vergleichen und heimsen viele Titel ein. Ich bin auf die Qualität des kommenden Jahres gespannt.
    • an den Bremer Spirituosenkontor für die Produkte aus dem Hause Fassbind. Die Produkte können sie z.B. über Online-Shops wie BarFish beziehen.
    • an die Vertriebsfirma Segnitz für die Produkte aus dem Hause Etter. Kaufen können sie das Produkt unter anderem bei Banneke und dem Bremer Wein Kolleg. Geschäftsleute können ihre Ware auch direkt von Segnitz beziehen.
    • und an den User comander aus dem Cocktails&Dreams Forum, welcher eine Flasche Schlitzer Williamsbrand sponserte.
    • und zu guter letzt für die Unterstützung von BarFish.de

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Wichtige Anmerkungen zu den Tastings:

  • Die Tastings beschäftigen sich jeweils nur mit einem Teil der Produkte, welche auf dem Markt angeboten werden.
  • Die Wertungen geben den persönlichen Geschmack der Tester wieder. Diese Ergebnisse sind nicht als allgemein gültig anzusehen, schließlich hat jeder einen ganz persönlichen Geschmack.
  • Die Wertungen sind ohne Einwirkung von außen entstanden. Alles wurde komplett “blind” und ohne Bevorzugung verkostet und bewertet.
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Februar 28, 2011 in Tastings